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Archiv 2013

„Mit Energie in die Wende – gerecht und korrekt”

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Unter diesem Titel fasste die Umweltbeauftragte des Bistums Münster, Maria Kleingräber, in der Dekanatsversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft am 10. Oktober 2013 die brisante Problematik der Energiewende zusammen.

Noch stehen viele Fragen im Raum, wie:
Gibt es überhaupt eine sichere Atommüll-Endlagerung?
Was geschieht mit den hochgiftigen Substanzen beim Fracking?
Wird genügend geforscht nach alternativen Energiequellen und nach Speichermöglichkeiten?
Was steckt hinter der Strompreisgestaltung?

kfd-Frauen versuchen, ihren Alltag energiebewusst zu leben. Dabei die Fülle an Nachrichten und Informationen zu erfassen, ist schwierig. Wie gut, dass die Referentin einen Überblick verschaffen konnte. Beobachten wir aufmerksam die Entwicklungen in Politik und Wirtschaft und melden uns mutig zu Wort!

Die geistliche Leiterin, Pastoralreferentin Gertrud Sivalingam, brachte es auf den Punkt: Vertrauen wir auf die ewige Lebensenergie der heiligen Geistkraft, die uns bewegt und zum Handeln ermutigt!

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Dreibrunnen-Fahrradtour

Dienstag, 11. Juni 2013

Die Dreibrunnenfahrradtour der kfd im Dekanat Xanten führte 55 teilnehmende Frauen vom Marktbrunnen in Rheinberg zum Fährmannbrunnen in Orsoy und schließlich zum Mühlsteinbrunnen auf dem Marienplatz in Budberg.

Die geistliche Begleiterin, Pastoralreferentin Gertrud Sivalingam, gab an den Stationen thematische Impulse, die mit Gebet und Lied abgerundet wurden.

Einige Stichworte aus den Impulsen finden Sie hier:

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Mit dem Fahrrad auf dem Rheindeich nach Orsoy und den Rhein zur Linken – wer dachte da nicht an das zeitgleiche Hochwasser in Bayern und Mitteldeutschland?

Die Teamsprecherin Beate Hemmers regte deshalb eine Spendensammlung für die Flutopfer an.

An der gemütlichen Kaffeetafel im Pfarrheim St. Marien, die die Budberger kfd-Frauen liebevoll vorbereitet hatten, wurden zwei Gummihandschuhe als Symbol für hausfrauliches Anpacken bereitwillig mit insgesamt 275 € gefüllt.

Die kfd-Radlerinnen beendeten ihre Tour auf dem Marktplatz in Rheinberg. Von dort aus fuhren sie wieder in alle Himmelsrichtungen Richtung Heimatort, gespannt darauf, wie die Reihe der Drei … fahrradtouren nach der Dreiheiligen- und der Dreibrunnenfahrradtour im nächsten Jahr fortgesetzt wird.

Dreibrunnen-Fahrradtour

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Die Letzte macht das Licht AUS

Kirchenkabarett mit Ulrike Böhmer „Die Letzte macht das Licht AUS”
im Kastell in Sonsbeck

Zum zweiten Mal erfreute die Kabarettistin Ulrike Böhmer 300 Zuschauer und Zuschauerinnen im Kastell in Sonsbeck.

In ihrer Rolle als Erna Schabiewsky veranschaulichte sie auf ihre ganz persönliche Art ihren Kummer mit der katholischen Kirche. Sie bewies, dass ernste Themen auch mit ganz viel Humor betrachtet werden können.

Der abschließende Appell zum Hinterfragen verhallte sicher nicht ungehört.

Als Dank für den unermüdlichen Einsatz der kfd-Frauen und zum „Appetitmachen” auf kfd waren edle Getränke
und unzählige liebevoll vorbereitete Häppchen im Preis inbegriffen.

Leiblichewohl

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Weltgebetstag

Ich war fremd – Ihr habt mich aufgenommen

Weltgebetstag der Frauen am 15. Januar 2013

Team

Eindrücke der Vorbereitungswerkstatt für den Weltgebetstag der Frauen
am Dienstag, 15. Januar 2013, im Haus Michael in Xanten.

40 Frauen beschäftigten sich intensiv mit dem diesjährigen Weltgebetstagsland Frankreich und mit der Liturgie,
die am 1. März weltweit in Gottesdiensten gebeten und gesungen wird.

Erstmalig gehörten zwei Schülerinnen der Marienschule Xanten, Pia Brinkmann und Tabitha Schildmacher, zum Vorbereitungsteam. Sie übernahmen die Landinformation.

Die Musikerin Bea Nyga, Mitherausgeberin der WGT-CD, übte mit den Teilnehmerinnen die Gottesdienstlieder ein
und brachte so noch mehr Pep in die Veranstaltung.

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Die kfd Dekanat Xanten hatte anlässlich ihrer Dekanatsversammlung
am Freitag, 11. Januar 2013 im Pfarrheim St. Walburgis in Menzelen-Ost
eine Referentin zum Thema Lebensmittelverschwendung eingeladen.

 

Referentin Frau Sonja Pannenbecker von der Verbraucherzentrale Düsseldorf informierte die Teilnehmerinnen mit einem interessanten Referat. Kurz gefasst ging es um folgendes:

Lebensmittel sind kostbar. Trotz ihres Wertes landen in Deutschland aber jedes Jahr rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll, von der Lebensmittelindustrie über den Handel und den Großverbraucher hin zum Verbraucher. Rund 50 % der Lebensmittelsmittelabfälle landen im Mülleimer der Haushalte, beispielsweise weil Lebensmittel falsch gelagert werden, ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum mit verdorbener Ware gleichgesetzt wird oder zu viel eingekauft wurde. Das bedeutet, pro Kopf werden jährlich rund 80 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen - etwa 300 € pro Jahr. Fast die Hälfte davon sind frisches Obst und Gemüse, weitere 12 - 15 % Reste von Selbstgekochtem oder Fertiggerichte.

 


Die andere Hälfte der Lebensmittelabfälle entstehen bei der Produktion, Verarbeitung, Lagerung und Transport von Lebensmitteln. Hierbei werden Energie, Wasser und Bodenressourcen eingesetzt um die Lebensmittel zu produzieren oder zu verarbeiten. Ressourcen werden dann verschwendet, wenn die Lebensmittel nicht verzehrt werden. 

 

Auf www.vz-nrw.de/lebensmittelverschwendung finden Sie weitere Informationen zu dem Thema und Anregungen für Politik, Handel, Industrie und Privathaushalte.

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Wir Frauen geben der Kirche Zukunft

Dekanatsversammlung der KFD im Dekanat Xanten
am 11. Oktober 2012 im Pfarrzentrum Rheinberg-Borth

okt2012

 

okt2012Eine ganze Pinnwand füllte sich mit Antwortkarten auf die Frage: „Wo bin ich als ehrenamtliche Frau in meiner Gemeinde tätig?”

Vom Seniorennachmittag über Lektorendienst, Kirche putzen, Firmkatechese, Gottesdienstvorbereitung bis hin zu Gremienarbeit im Gemeindeausschuss zeigte sich deutlich die ganze Bandbreite, in der Frauen tragende Säulen ihrer Gemeinde sind.

„Ach ja, stimmt – das mache ich ja auch noch!” war so manche Frau zu hören, die sich erst mit Blick auf die Antwortkarten erinnerte.

In der Herbstversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft im Dekanat Xanten, zu der sich 28 Frauen aus den örtlichen Gruppen im Pfarrzentrum St. Evermarus Rheinberg-Borth trafen, ging es vor allem um Stärkung und Ermutigung der Basis-Frauen, ohne deren unermüdlichen Einsatz ein funktionierendes Gemeindeleben nicht möglich wäre. Im weiteren Verlauf nannten die Teilnehmerinnen in Kleingruppen konkrete Perspektiven:

 

  • Wir wollen uns untereinander Wertschätzung und Anerkennung unserer Arbeit entgegenbringen, brauchen sie aber auch von den hauptamtlichen Seelsorgern.
  • Wir wollen mehr zeigen, dass wir Freude an unserem Ehrenamt haben.
  • Wir wollen mit uns selbst und mit anderen gelassener umgehen.
  • Wir wollen Frauen öfters persönlich ansprechen, um für ehrenamtliche Arbeit zu werben.
  • Wir wollen positive Erfahrungen mehr zur Sprache bringen.
  • Wir wollen mehr auf uns selbst achten, damit wir nicht ausgelaugt werden.

Diese Selbstverpflichtungen wollen die Frauen eingehen, damit sie als „lebendige Steine” für das Reich Gottes – so heißt es im 2. Kapitel des 1. Petrusbriefs, das anhand einer Stein-Betrachtung meditiert wurde - weiterhin wirken können.